Das darf doch nicht wahr sein! - Aude-Vivere
4810
post-template-default,single,single-post,postid-4810,single-format-standard,theme-bridge,bridge-core-3.1.5,qi-blocks-1.2.6,qodef-gutenberg--no-touch,woocommerce-no-js,qode-page-transition-enabled,ajax_fade,page_not_loaded,,columns-4,qode-child-theme-ver-1.0.0,qode-theme-ver-30.3.1,qode-theme-bridge,qode_header_in_grid,wpb-js-composer js-comp-ver-7.5,vc_responsive
 

Das darf doch nicht wahr sein!

Das darf doch nicht wahr sein!

Aus Haan raus: Stau! Nach Haan rein: Stau! – Kein Joggen wegen Rückenschmerzen. Keine Schokolade wegen Zahnschmerzen. – Das kann doch alles nicht wahr sein! Das kann nur mir passieren…

Ja, es gibt Schmerzen. Wir werden ausgebremst. Wir leiden. Das ist wahr.

Doch wenn wir uns wehren, dann wird es schlimmer. „Ich will das nicht!“ „Ich akzeptiere nicht, was ist.“ – Ja, und?

Wenn wir das nicht wahrhaben wollen, was uns gerade widerfährt, hilft uns kein Widerstand. Widerstand potenziert dann nur. Er macht alles unerträglich.

Wenn unsere Vorstellungen nicht zu dem passen, was gerade ist, können wir unsere Haltungen ändern. Auch das geschieht nicht ohne Widerstand. Er bietet uns eine Basis, auf der wir uns ausrichten, von der wir uns aufrichten können. Aufrichtung und Aufrichtigkeit sind ohne Widerstand nicht möglich. Wir wären grenzen- und strukturlos.

Wir sollten nicht widerstandslos akzeptieren, was ist. Wir sollten nicht ignorieren, was ist. Wir können aber eine Haltung finden, die uns Freiheit ermöglicht, von Fixierungen befreit. Wir können zunächst erst einmal wahrnehmen, was ist.

Ich übe mich seit ein paar Tagen in „Stau-Gelassenheit“ – wohl wissend, dass vor mir die Menschen mindestens genauso gerne schneller voran kämen.