Über Ayurveda - Aude-Vivere
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Über Ayurveda

Was ist Ayurveda und was nicht?

Ihr habt Fragen? Wir bestimmt die Antworten!

Im Ayurveda wird nicht die Krankheit behandelt, sondern der ganze Mensch findet Berücksichtigung.

Deshalb werden die Anwendungen, Massagen, Ernährungsempfehlungen persönlich besprochen und individuell abgestimmt.

Gutes und schlechtes Leben,
glückliches und unglückliches Leben,
das, was dem Leben zu- oder abträglich ist,
das Maß des Lebens und seiner Komponenten
und das Leben selbst –
wo all das erklärt wird,
das nennt man Ayurveda.
(Charaka Samhita)

Ayurveda hat eine etwa 5.000-jährige Geschichte und bezieht die lange Erfahrung der Gesunderhaltung und Krankheitsbewältigung des Menschen bis heute in sein Konzept ein.

Insofern ist er eine bewährte Form der Prävention, die dem Menschen hilft, nicht krank zu werden trotz krankmachender Faktoren…

Aude-Vivere beantwortet Dir die 6 häufigsten Fragen zu Ayurveda

WAS IST AYURVEDA?

Ayurveda kann man mit „Wissenschaft vom erfüllten Leben“ übersetzen. Oder etwas praktischer mit „Wissen zu leben“. Diese Bedeutung spielte übrigens auch bei unserer Namensgebung Aude Vivere mit: „Habe den Mut, Dich auf das Leben einzulassen“, bedeutet auch, sich die Kunst, zu wissen, wie man lebt, anzueignen. Mit Ayurveda wird ein ganzheitliches System bezeichnet, das sich vor mindestens zweitausend Jahren auf dem indischen Subkontinent entwickelte. In dieser Tradition wird Ayurveda als Wissenschaft verstanden, die ein zweifaches Ziel hat: die Gesundheit des Gesunden zu schützen und die Krankheit des kranken Menschen zu lindern. Insofern ist der Ayurveda ein Vorläufer aller heutigen Ansätzen einer ganzheitlichen Medizin und beeinflusste sie auch. Mit all seinen Anwendungen, Therapieansätzen und Empfehlungen für eine gesunde, vitale und zufriedene Lebensweise befasste er sich mit allen Aspekten des Lebens. In ihm wird untersucht, was uns Menschen trotz aller krankmachenden Faktoren gesund erhält – ein Prinzip, das erst in jüngster Zeit in der modernen Schulmedizin sowie in der jüngsten Ausprägung der Präventionsmaßnahmen Beachtung gefunden hat.

WIE WIRKT AYURVEDA?

Im Ayurveda wird ganz lebensnah gefragt: Was fördert die Kräftigung des gesamten Organismus? Was verhilft ihm zu möglichst ausgewogenen Lebensprozessen wie z.B. einer guten Verdauung, einem anpassungsfähigen Herz-Kreislauf-System oder einer nachhaltigen Stressbewältigung? – Einbezogen werden auch Fragen wie: Worin bestehen schädigende Einflüsse? Was sind krankmachende Faktoren? Was ist eine typ- und situationsgerechte Lebensform?
 Praktische Empfehlungen für eine angemessene Ernährungs- und Lebensweise, die Konstitutionsbestimmung für viele hilfreiche Maßnahmen wie Massagen, Ölbehandlungen, Auflagen und andere lebenspraktische Anwendungen sind dabei ein wichtiger und bewährter Teil ayurvedischer Lebens- und Heilkunst.

WELCHE ANWENDUNGEN GIBT ES IM AYURVEDA?

Die ayurvedischen Anwendungen unterscheiden sich in ihrer Wirkungsweise und –tiefe. Insgesamt decken Sie alle Lebensfelder ab und können hier nicht vollständig beschrieben werden.
Unter den physikalischen Anwendungen werden in besonderer Weise die Zugänge zum Körper, also Haut und Schleimhäute, berücksichtigt: entweder stärkend oder pflegend, ausleitend oder anregend, beruhigend, ausgleichend oder stimulierend.
Ölmassagen und die dabei eingesetzten Techniken treiben das ausgesuchte Medizinalöl in das Gewebe mit gezielten Wirkungsspektrum. Andere Massagen sind Kreislauf- und Stoffwechsel fördernd. Sie werden unter den Massageangeboten auf dieser Seite beschrieben.
 Es gibt beispielsweise auch Anwendungen, die bei uns hier seit jeher in der Bevölkerung bekannt sind, wie Einläufe, abführende Maßnahmen, Wickel, Güsse und Bäder.
 Auch die Kräuterkunde, Aufbereitung von Tees und anderen Auszügen sowie die Berücksichtigung der Jahreszeiten und anderer Einflüsse (etwa im häuslichen Umfeld) sind Teil ayurvedischer Gesunderhaltung.
 Der Ernährung wird im Ayurveda ein besonderer Stellenwert eingeräumt. Sie ist ausgesprochen vielschichtig. Sie bevorzugt keine besondere Diät. Nahrung kann im ayurvedischen Verständnis dienen und schaden. Sie sollte abgestimmt sein, auf die Doshas, die individuelle Konstitution, die körperlichen Störungen, die Verdauungsintensität und auf den Gesamtzustand eines Menschen. 
Außerdem gibt es besondere Gebiete im Ayurveda, die hier nicht weiter erörtert werden wie Chirurgie, Frauenheilkunde, Psychiatrie.
Yoga gilt in der ayurvedischen Lehre übrigens als „Schwesterdisziplin“.

WAS HAT ES MIT DEN AYURVEDATYPEN, DEN DOSHAS, AUF SICH?

Die sogenannten Doshas werden Vata, Pitta und Kapha genannt. Sie entstammen einer alten Vorstellung über die Zusammensetzung der Welt durch die Elemente und deren wechselnder Einfluss auf den Menschen. Man kann sie aus unterschiedlicher Perspektive betrachten.
Aus physiologischer Perspektive handelt es sich um drei Kräfte, die normale biologische Funktionen regulieren und in jedem Organismus vorhanden sind: Vata reguliert beispielsweise den Atmungsvorgang, die Ausscheidungsvorgänge und auf psychisch-geistiger Ebene bringt es Kreativität und Begeisterung hervor. Pitta reguliert Umwandlungsvorgänge wie den Verdauungs- oder Wahrnehmungsprozess und ist auf psychisch-geistiger Ebene für scharfen Intellekt verantwortlich. Kapha bewirkt unter anderem Stabilität und Geschmeidigkeit sowie Zufriedenheit auf psychisch-geistiger Ebene.
Aus einer anderen Perspektive werden die drei Doshas als wichtige Komponenten der Konstitution eines Menschen betrachtet. Jeder Mensch bringt bereits bei Geburt eine besondere Mischung dieser drei Dosha mit, die sich aktuell nach Lebenssituationen immer neu einspielen.
 Die Typenbestimmung im Ayurveda nimmt die Dosha-Kategorien auf, erweitert sie aber um weitere Einfluss- und Kenngrößen wie Lebenshaltungen und -prägungen, psychische Befindlichkeiten und äußere Umstände.

IST EINE AYURVEDISCHE ERNÄHRUNG IMMER VEGETARISCH?

Nein, grundsätzlich nicht. Nur Fleisch ist – wie andere tierische Produkte auch – schwer verdaulich und gehört zu den aufbauenden Nahrungsmitteln, die nicht in jeder Lebenssituation und für jeden Menschen angemessen sind.

KANN MAN MIT AYURVEDA ABNEHMEN?

Ja, und zwar dadurch, dass ein insgesamt anderer Umgang mit der Nahrung und deren Zusammensetzung eingeübt wird. Der Stoffwechsel wird aktiviert, die Verdauung erleichtert und die indivuellen Faktoren werden gezielt einbezogen bei der Wahl der Nahrungsmittel.
Hinzu kommen Maßnahmen, die Elemente der Reinigung bzw. Entlastung, physikalischer Therapien und der gezielten Bewegung berücksichtigen.