Achtsamkeits-Yoga – doppelt gemoppelt? - Aude-Vivere
4914
post-template-default,single,single-post,postid-4914,single-format-standard,theme-bridge,bridge-core-3.1.5,qi-blocks-1.2.6,qodef-gutenberg--no-touch,woocommerce-no-js,qode-page-transition-enabled,ajax_fade,page_not_loaded,,columns-4,qode-child-theme-ver-1.0.0,qode-theme-ver-30.3.1,qode-theme-bridge,qode_header_in_grid,wpb-js-composer js-comp-ver-7.5,vc_responsive
 

Achtsamkeits-Yoga – doppelt gemoppelt?

Achtsamkeits-Yoga – doppelt gemoppelt?

Yoga ist doch gelebte Achtsamkeit – wieso ein Buch mit dem Titel Achtsamkeits-Yoga? Der Autor verbindet das Konzept des Yoga mit dem Ansatz des Buddhismus, indem er deren gemeinsame Wurzeln berücksichtigt. Er vermischt also nicht einfach beide Traditionen nach Art eines Bauchladens. Ihm geht es um die gegenseitige Bereicherung, um Synergien zwischen dem klassischen Yoga und der Lehre des Buddhismus. Damit betont er auch den zentralen Aspekt der Hatha Yoga Praxis: die Meditation und Achtsamkeit während der Asana-Praxis. Er stellt Yoga-Sequenzen vor, die unter Hinzunahme des Sutra der Vier Verankerungen der Achtsamkeit – Anapanasati Sutta – praktiziert werden. Mit dieser speziellen Form der Achtsamkeit, die Stufenweise immer mehr Aspekte wie Atem, Gefühle und Geist/Kognition mit einbezieht, stellt Boccio den Weg von der Alltagswahrnehmung über die Konzentration bis zu einem meditatitiven Zustand dar.

Es ist ein solides Buch mit guten Beschreibungen einzelner Yogahaltungen und auch Varianten für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Zudem findet der Leser auch eine kurze Hinführung in die Grundlagen des Yoga und Buddhismus.

Achtsamkeits-Yoga von Frank Boccio ist in der 2. Auflage 2009 im Arbor Verlag erschienen – also nicht ganz frisch, aber ein Buch mit guten Anregungen.