viparita-karani
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ASANA DES MONATS SEPTEMBER – VIPARITA-KARANI

ASANA DES MONATS SEPTEMBER – VIPARITA-KARANI

Wörtlich heißt viparita-karani die „umgekehrte Haltung“. Sie gilt in der hier vorgestellten Form des „halben Schulterstandes“ als Klassiker. Natürlich gibt es weitere Umkehrhaltungen wie den Kopfstand oder den umgekehrten Baum (Handstand).

Viparita-karani ist eine sehr konzentrierte Haltung und sollte deshalb auch so eingenommen werden, also beim Hereingehen ohne großen Schwung und beim Herausgehen, ohne sich plumpsen zu lassen…

Die Haltung wird eingeleitet in der Rückenlage. Die Füße stehen hüftgelenksbreit vor dem Gesäß. Die Arme werden neben dem Rumpf ausgestreckt. Den Körper anschließend nochmals bewusst mittig bzw. symmetrisch ausrichten. Mit einer Ausatmung die Oberschenkel zum Rumpf heranholen. Einatmend die Oberarme und Schulterblätter kräftig in den Boden drücken, sodass die Halswirbelsäule keinen Druck vom Boden behält. Dann die Beine Richtung Decke strecken. Anschließend die Beine weit hinter den Kopf führen und dabei das Becken deutlich anheben.

In dieser Zwischenhaltung nochmals die Ellenbogen am Boden näher zusammenführen. Unterarm heben. Beckenkamm langsam zu den nach oben geführten Handflächen bringen und langsam das Gewicht abgeben. Der Druck auf den Ellenbogen wird deutlich wahrnehmbar.

Die Beine wieder strecken. Dabei zunächst Schambein zum Nabel nach unten ziehen und dann bewusst das Becken weiter an die aufgestellten Hände und Unterarme abgeben. Die obere Wirbelsäule vom Boden weiter abheben, sodass das Brustbein zum Kinn gehoben wird. Der Rücken wird dabei weiter in die Länge geführt.

Halten und die Atmung mit in die Aufmerksamkeit einbeziehen.

Nur so lange in der Haltung bleiben, wie die Arm- und Schulterstabilität gewährleistet ist.

Zum Auflösen der Haltung, die Beine beugen und dabei leicht die Beine nach hinten zum Kopf verlängern, damit die Hände entlastet werden. Anschließend die Arme und Hände zum Boden führen, kräftig erden und langsam den Rücken abrollen und die Beine ablegen.

Nachspüren.