Asana des Monats Mai - Trikonasana - Aude-Vivere
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Asana des Monats Mai – Trikonasana

Asana des Monats Mai – Trikonasana

Trikonasana – Die Dreieckshaltung

Diese Yogahaltung wird von den meisten Praktizierenden als sehr intensiv erlebt. Sie fördert die Kräftigung der Muskeln, die die Längsgewölbe der Füße halten, der Bein- und Hüftmuskulatur sowie der Schulter- und Nackenmuskulatur.

Sie schafft Entlastung der unteren Wirbelsäule durch Dehnung der Rückenmuskulatur, regt die Flankenatmung durch deren Dehnung an. Die Dehnungsreize in Muskeln und Faszien regen zudem das Nervensystem an, insbesondere den Parasympathikus.

Gleichzeitig wird der Kreislauf und Stoffwechsel mobilisiert und die Körperwahrnehmung allgemein und der Gleichgewichtssinn im Besonderen geschult.

Die Haltung steigert durch die Konzentration in der komplexen Ausrichtung Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.

Die Ausführung

Aus der Berghaltung, der bewussten Standhaltung, in die Grätsche wechseln, Fußaußenkanten parallel zum kurzen Mattenrand aufstellen, die Außenseite betonen, nicht nach innen ausweichen, sondern Fußgewölbe stabil halten, Becken in die waagerechte Aufrichtung, Beckenboden und Bauchdecke aktivieren, stabilen unteren Rücken wahrnehmen.

Arme auf Schulterhöhe ausbreiten, Schulter weg von den Ohren halten, rechten Fuß um ca. 30° nach innen drehen, linken um ca. 90° nach außen, Becken bleibt in der Position, nicht drehen, rechten Fuß besonders gut verankern.

Blick zur vorderen Hand wenden, Oberkörper zum linken Fuß verlagern (noch nicht beugen), Oberkörper bleibt parallel zum langen Mattenrand, den Druck auf den (hinteren) rechten Fuß erhöhen, Gewicht auf diese Weise auf beiden Füßen gleichmäßig halten.

Rumpf neigen, linke Hand Richtung linken Schienbein bzw. Fuß, keine Drehung im unteren Rücken, reine Seitbeuge, Knie nicht zu sehr durchdrücken, Oberschenkel sind angespannt, Bauchdecke und Beckenboden auch.

Wenn stabiler Stand, Streckung im Rumpf nochmals bewusst mit einer Einatmung intensivieren, dann den Kopf nach oben wenden, Blick zur rechten Handfläche bzw. zum rechten Daumen, Atmung wahrnehmen, Dehnung im linken Bein, im Becken und in den Flanken spüren.

Achtsam wieder den rechten Arm nach oben heben, Rumpf folgen lassen und in den Stand wechseln, nachspüren.

Dann andere Seite praktizieren.